Trixie Sportwetten – vier Wetten aus drei Tipps, zwei Wege in der Schweiz

Updated Oktober 2026
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29. Oktober 2026 — Bewilligungsstand geprüft gegen die Gespa und die Spielregeln von Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport.

Drei Bleistifte liegen parallel nebeneinander auf einem aufgeschlagenen leeren Notizblock auf einem Holztisch.
Die Trixie besteht aus drei Tipps: Gespielt werden die drei Zweier-Kombinationen und zusätzlich die Dreier-Kombination, insgesamt also 4 Wetten.

Drei Kreuze auf einem Wettschein und am Ende vier Wetten auf der Abrechnung. Das ist die ganze Idee der Trixie, und es ist die Stelle, an der die meisten zum ersten Mal stutzen: Der Einsatz verdreifacht sich nicht, er vervierfacht sich. Wer CHF 5 pro Wette einträgt, hat am Schluss CHF 20 im Spiel, und das steht nirgends als grosse Zahl auf dem Schein, sondern nur als kleine unter jeder Teilwette. Genau hier entscheidet sich, ob eine Systemwette ein Werkzeug oder eine Kostenfalle ist.

In der Schweiz kommt eine zweite Eigenheit dazu. Sportwetten sind hier ein Grossspiel, und der Kantonsverbund hat die Zahl der Veranstalter auf zwei begrenzt. Wer eine Trixie spielen will, wählt also nicht zwischen zehn Buchmachern, sondern zwischen zwei Programmen — oder geht ins Ausland, wo die Rechnung anders aussieht. Der Aufbau, die Rechtslage, die Rechnung und die Eignung für verschiedene Spielertypen stehen im Mittelpunkt der folgenden Abschnitte.

Was in der Schweiz überhaupt als Sportwette zählt

Zwei Bewilligungen, zwei Produkte, ein Gesetz

Die Rechtsgrundlage ist das Geldspielgesetz, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, und darin fallen Sportwetten unter die Grossspiele. Beaufsichtigt wird das nicht von der Eidgenössischen Spielbankenkommission — die kümmert sich um Casinos — sondern von der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Wer Wetten veranstalten will, braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel. Eine Bewilligung gilt nur in der Schweiz, und die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei festgelegt.

Ein Volleyballnetz steht an einem Seeufer in der Abenddämmerung, der Sand ist leer und das Wasser glatt.
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019.

Diese zwei sind bekannt. Swisslos betreibt Sporttip, ihren Sitz hat die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft in Basel, und sie veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019. Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone und nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14 in Lausanne. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher gibt es nicht, weil es keine weiteren gibt. Was die Gespa publiziert, ist etwas anderes: die Sperrliste mit ausländischen Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter über DNS blockieren — 671 Domains waren es Ende 2025, und blockierte Adressen werden innerhalb von Stunden ersetzt.

Wer wissen will, ob ein bestimmtes Produkt erlaubt ist, landet beim Gespa-Verzeichnis der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Das ist eine geschlossene Liste, und sie hat ihren eigenen Charakter: Qualifikationsrunden nur, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Wettläufe im Training tauchen gar nicht auf, Eckball- und Kartenmärkte ebenso wenig, und eine Esport-Sektion sucht man vergebens. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Livewetten sind erlaubt, wo der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat — das Gesetz bindet Livewetten nicht an einzelne Märkte. Cash-Out dagegen regelt die Schweiz überhaupt nicht; das ist eine Funktion jedes Veranstalters für sich.

Konten, Wohnsitz und das Rechenbeispiel dahinter

Ein Spielerkonto ist an Bedingungen geknüpft, die den Kreis der Spielenden klein halten. Man braucht mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet des jeweiligen Veranstalters. Swisslos bedient die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Loterie Romande bedient Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in Basel wohnt, kann bei Jouez Sport kein Konto eröffnen; wer in Genf wohnt, keines bei Sporttip. Pro Person ist genau eine Registrierung möglich, die Ausweisdaten werden aus dem hochgeladenen Dokument ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft, und wer gesperrt ist, kommt nicht durch.

Das ist eine echte Einschränkung und kein Formfehler. Ausländische Anbieter lösen genau dieses Problem für sich, weil sie an die Wohnsitzlogik nicht gebunden sind — aber ohne Schweizer Bewilligung, ohne Anschluss an das Sperrregister und ohne Schweizer Rechtsschutz. Dazu unten mehr. Wer im Vertragsgebiet wohnt und dort bleiben will, hat praktisch einen Anbieter, keinen Vergleich. Wer in einer Grenzregion wohnt, liest die Konto-Bedingungen genauer als die Quoten.

Die Trixie in Zahlen: was drei Kreuze kosten und was sie einbringen können

Vier Wetten aus drei Voraussagen

wettmärk

Die Trixie ist eine Full-Cover-Wette. Das heisst: Es werden alle möglichen Mehrfachwetten über eine feste Zahl von Auswahlen gespielt. Bei der Trixie sind das drei Auswahlen, und daraus entstehen genau drei Zweier-Kombinationen plus eine Dreier-Kombination — vier Wetten. Keine davon ist eine Einzelwette. Fällt eine der drei Voraussagen, ist die Dreier-Kombination weg, und von den drei Zweier-Kombinationen lebt nur noch die, die die beiden richtigen Auswahlen enthält. Eine Trixie mit einem Fehler bringt also höchstens einen Treffer, nicht drei — die zweite richtige Paarung existiert nicht, weil die dritte Auswahl in beiden verbliebenen Paaren steckt.

Was das für den Leser des Wettscheins bedeutet: Die Trixie ist keine Absicherung. Sie ist eine Vervielfachung mit einem eingebauten Puffer, der nur greift, wenn genau eine Voraussage danebengeht — und dann auch nur mit einer einzigen zahlenden Wette. Wer drei Voraussagen hat und jede einzelne davon für gut hält, spielt drei Einzelwetten. Wer zwei für sehr gut und eine für wackelig hält, spielt eine Zweier-Kombination aus den beiden sicheren und lässt die dritte weg. Die Trixie ist für den Fall, dass alle drei etwas taugen und der Spieler trotzdem die Kombinationen mitnehmen will.

Was ein Gewinn zurückzahlt — mit drei Beispielquoten

Die Auszahlungsregel bei Sporttip ist einfach: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Danach wird auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und anschliessend auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei Jouez Sport umfasst eine Kombiwette 2 bis 10 Voraussagen, die Gesamtquote muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Was heisst das konkret? Ein durchgerechnetes Beispiel mit drei angenommenen Quoten von 1.50, 2.00 und 2.50 zeigt die Grössenordnung, und wichtig ist: Das sind Rechenwerte, keine Angebote. Die Zweier-Kombinationen ergeben 3.00, 3.75 und 5.00, die Dreier-Kombination 7.50. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Teilwette zahlt jede der drei Zweier-Kombinationen zwischen CHF 3.00 und CHF 5.00 zurück, die Dreier-Kombination CHF 7.50. Treffen alle drei Tipps, entsteht insgesamt ein Rückfluss zwischen CHF 14.25 und CHF 16.25 — die Spanne kommt daher, dass die Reihenfolge der Quoten auf die Summe der drei Zweier-Kombinationen durchschlägt, während die Dreier-Kombination immer gleich bleibt. Der Einsatz dafür beträgt CHF 4.

Bei höherem Einsatz pro Teilwette skaliert die ganze Rechnung linear. Wer CHF 5 pro Linie wählt, setzt CHF 20 ein und bekommt bei drei Treffern zwischen CHF 71.25 und CHF 81.25 zurück. Die Bandbreite statt einer einzelnen Zahl ist kein Ausweichen: Sie ist die ehrliche Form dieses Beispiels, weil die Summe der Zweier-Kombinationen von der Quotenverteilung abhängt und nicht nur von ihrer Höhe. Ein Spieler mit demselben Gesamtgewinn-Produkt, aber anderer Verteilung, landet an einem anderen Punkt der Spanne.

Die Quote trägt die Marge des Veranstalters bereits in sich. Wie viel ein Markt insgesamt zurückzahlt, sagt die Auszahlungsquote: eins geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Marktes. Bei einem Fussballspiel mit den Quoten 1.90 auf Sieg, 3.40 auf Remis und 4.20 auf Auswärtssieg ergibt das eine Auszahlungsquote von gerundet 0,95 — also rund 95 Rappen Rückfluss je eingesetztem Franken und damit eine Marge von rund 5 %. Diese Marge steckt in jeder der drei Einzelquoten, und weil die Trixie die Quoten multipliziert, multipliziert sie auch die Marge mit. Vier Wetten auf einem margenbehafteten Markt sind kein besserer Markt, nur mehr davon.

Patent, Kombination, Einzelwette: der Vergleich, der die Wahl erklärt

Patent: gleiche drei Tipps, drei Wetten mehr

grundlag

Der Patent ist die grössere Schwester der Trixie, und der Unterschied ist eine Zeile auf dem Wettschein. Der Patent besteht aus denselben drei Tipps, umfasst aber drei Zweier-Kombinationen, eine Dreier-Kombination und zusätzlich drei Einzelwetten — insgesamt sieben Wetten. Die Zweier- und Dreier-Kombinationen sind identisch mit denen der Trixie. Der Patent legt drei Einzelwetten obendrauf, und das ist der ganze Zuwachs.

Was das dem Spieler bringt, lässt sich an einem Fall festmachen. Geht eine der drei Voraussagen daneben, zahlt die Trixie genau eine Wette aus — die Zweier-Kombination der beiden richtigen Tipps. Der Patent zahlt in derselben Situation zwei Einzelwetten aus, die Kombination derselben beiden Tipps und dazu nichts aus dem Rest. Der Patent federt einen Fehler besser ab. Dafür kostet er bei drei Treffern mehr Einsatz, weil die drei Einzelwetten mitbezahlt werden müssen und ihrerseits weniger einbringen als jede Kombination, an der sie beteiligt sein könnten.

Die Wahl zwischen beiden ist damit eine Wahl zwischen zwei Verlustprofilen. Die Trixie ist die schlankere Variante: weniger Einsatz, schärfere Kante bei einem Fehler. Der Patent ist die breitere: mehr Einsatz, mehr Zahlungen im Teil-Treffer-Fall, schlechteres Verhältnis von Einsatz zu Rückfluss, wenn alles aufgeht. Wer schon weiss, dass er die Einzelwetten nicht braucht, weil er ohnehin nur an der Kombination interessiert ist, soll die Trixie nehmen und die gesparte Differenz liegen lassen.

Kombination, Einzelwette und die Frage, wann eine Trixie überhaupt Sinn ergibt

Eine Kombiwette verbindet zwei bis zehn Voraussagen zu einer einzigen Wette: alles richtig oder nichts. Eine Einzelwette ist eine Voraussage, ein Einsatz, eine Quote. Die Trixie sitzt zwischen beiden, und ihr Platz dort ist der Grund, warum sie eine eigene Erklärung braucht.

Drei Einzelwetten zahlen gleichmässig aus und lassen sich einzeln dosieren. Eine Dreier-Kombination zahlt am besten und verliert bei einem Fehler alles. Die Trixie nimmt den Teil der Kombinationslogik mit, der zwei richtige Tipps noch bezahlt, ohne die dritte Voraussage zu opfern. Das ist ihr ganzer Vorteil, und er hat einen Preis: Der Einsatz wird vervielfacht, und die Anzahl der Wetten, die gewinnen müssen, damit die Rechnung stimmt, steigt mit ihm.

Wo die Trixie strukturell wenig taugt, ist der Markt mit dünner Marge und die Voraussage, die man nur halb glaubt. Wer eine Auswahl für unsicher hält, sollte sie streichen, nicht einbauen. Die Trixie amortisiert eine schwache Auswahl nicht, sie bestraft sie dreifach. Umgekehrt passt sie zu drei Voraussagen mit Quoten im mittleren Bereich, bei denen der Spieler die Kombinationen tatsächlich als Zusatzchance versteht und den Mehrfacheinsatz aus seinem laufenden Budget deckt, ohne andere Wetten zu streichen.

Was die Trixie kostet, wenn die Limiten greifen

Einsatzgrenzen der beiden Veranstalter

Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000 und für eine Systemwette bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Bei Jouez Sport liegt der Mindesteinsatz online bei CHF 2 — in den Verkaufsstellen bei CHF 3, für Multiples bei CHF 2 — und der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten bei CHF 500. Ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.

Diese Zahlen sagen mehr über die Zielgruppen der beiden Programme als jede Werbeseite. Wer CHF 500 pro Wette als Obergrenze hat, deckelt den einzelnen Wettschein unabhängig davon, ob es sich um eine Einzelwette oder eine Kombination handelt. Bei einer Trixie mit 4 Linien entspricht das einem Einsatz von CHF 125 pro Linie, also einer Grössenordnung, die für die meisten Spieler weit über dem liegt, was sie setzen. Die Grenze ist keine praktische Schranke, sie ist eine Haftungsgrenze des Veranstalters.

Interessanter ist deshalb der Mindesteinsatz, weil er die Trixie-Rechnung nach oben treibt. CHF 1 pro Linie heisst CHF 4 für eine Trixie. Bei Jouez Sport online sind es CHF 2 pro Linie, also CHF 8 für dieselbe Struktur. Wer in kleinen Beträgen spielen will, merkt den Unterschied zwischen den beiden Programmen hier zuerst — nicht bei den Quoten, sondern beim Einstiegspreis.

Der Höchstgewinn und die Quote 1.00

Jouez Sport deckelt den Gewinn: CHF 300’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 1’000’000 für alle Gewinne eines Multiples zusammen. Sporttip führt im Regelwerk keine vergleichbare Gewinnobergrenze, dafür eine Reihe von Sonderregeln, die eine laufende Wette entwerten können.

Eine Sporttip-Wette, deren Ereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn — oder im Rahmen eines Turniers — nachgeholt wird, ist ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage die Quote 1.00. Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Solche Regeln sind der Grund, warum eine Trixie live anders funktioniert als vor dem Anpfiff: Ein auf 1.00 gesetzter Tipp reisst nicht nur eine Teilwette mit, er rechnet jede Kombination neu, in der er steckt.

Was noch dazugehört: Die reguläre Spielzeit umfasst die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Eine Trixie auf drei Spiele, die in die Verlängerung gehen, ist keine Trixie auf die Verlängerung — es sei denn, der Wettschein sagt es ausdrücklich.

Zwei Wege, zwei Publikumsgruppen: der Vergleich, der die Wahl entscheidet

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter bzw. gemeldete Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel, Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel, Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande
Cloudbet ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Rollbit ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Sportaza ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
22Bet ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
HornetBet ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
BDMBet ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
20Bet ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung
Betify ohne Schweizer Bewilligung keine Lizenz festgestellt, in der Schweiz ohne Wirkung

Die Tabelle trennt zwei Gruppen, und die Trennung ist rechtlich, nicht werblich. Oben stehen die beiden Veranstalter, die die Kantone zugelassen haben, und die Aufsicht der Gespa ist bei beiden dieselbe. Unten stehen neun ausländische Marken, die über keine Schweizer Bewilligung verfügen und deren gemeldete Lizenz in der Schweiz keine Wirkung entfaltet. Der Vergleich zwischen den beiden Gruppen ist kein Vergleich von Produkten, sondern ein Vergleich von Rechtsordnungen.

In der oberen Hälfte entscheidet der Wohnort, sonst nichts. Das Swisslos-Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Loterie Romande bedient Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die beiden Gebiete überschneiden sich nicht. Ein Spieler im Wallis kann demnach keine Trixie bei Sporttip spielen, ein Spieler in Zürich keine bei Jouez Sport. Das ist keine Empfehlung, sondern eine geschlossene Tür.

In der unteren Hälfte kehrt sich das Prinzip um: Diese Marken nehmen Spieler unabhängig vom Kanton auf, weil sie keine Schweizer Bewilligung brauchen. Was sie im Gegenzug nicht haben, ist der Anschluss an das Sperrregister, ein Schweizer Rechtsschutzweg und die Fairplay-Kontrolle eines bewilligten Grossspiels. Stakes und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden — der Spieler selbst wird nicht bestraft. Wer den bequemeren Zugang wählt, wählt ihn zu diesen Bedingungen, und wer den geregelten Weg wählt, wählt ihn mit Wohnsitzprüfung, geschlossener Sportartenliste und zwei Anbietern.

Spielerschutz: die Limiten, die man selbst setzen muss

Verlustlimiten, Einzahlungslimiten, Sperren

Vor der ersten Teilnahme bei Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Der Spielguthaben-Kauf folgt eigenen Regeln: Mindestbetrag CHF 20, höchstens CHF 10’000 in 30 Tagen, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt.

Dass der Staat hier keine feste Limite vorgibt, ist der wichtigste Punkt dieser Zahlen. Das Gesetz verlangt vom Veranstalter, dass er Höchstwerte für Einsätze oder Verluste je Tag, Woche oder Monat verlangt — die Zahl selbst aber kommt vom Spielenden. Bei Swisslos und Loterie Romande läuft eine Erhöhung erst nach 72 Stunden durch, während das Gesetz 24 Stunden vorsieht. Diese 48 Stunden zusätzlich sind der eigentliche Schutzmechanismus: Sie liegen genau dort, wo jemand in einer schlechten Nacht seine Linie nach oben ziehen will. Eine Frist, die man nicht überbrücken kann, ist wirksamer als jede Warnung auf dem Bildschirm.

Zur Spielsperre gehört mehr als ein Häkchen. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Das Sperrregister ist damit das einzige Instrument auf dieser Seite, das über einen einzelnen Anbieter hinausreicht — wer drin ist, kommt auch bei Casinos nicht mehr durch. Eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten wieder aufheben, und eine Fachstelle ist daran beteiligt. Ein selbst gewählter Unterbruch von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Ausgeschlossene oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Was das für eine Trixie heisst: Vier Wetten aus einem Wettschein bedeuten, dass der Verlust eines Abends schneller wächst als bei Einzelwetten. Eine Verlustlimite von CHF 9’999 ist für die meisten Spieler kein realistischer Rahmen, sondern die gesetzliche Oberkante. Wer sie als Zielgrösse liest, hat den Mechanismus nicht verstanden.

Wo das Minderjährigen-Verbot trotzdem reisst

Der Gesetzgeber verbietet den Verkauf an Minderjährige. Die Aufsicht hat 2025 an Verkaufsstellen 200 Testkäufe gemacht und dabei in 47,5 % der Fälle eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft bekommen. Diese Zahl gehört auf jede Seite, die Verkaufsstellen als sicheren Weg darstellt. Sie ist der Beleg dafür, dass die Kontrolle am Schalter nicht als Schranke funktioniert.

Für den Leser bedeutet das: Die Identitätsprüfung, auf die ein Spieler zählt, ist eine Prüfung des Kontos, nicht eine Prüfung des Gegenübers. Wer sein Spielerkonto selbst anlegt und die Ausweisdaten hochlädt, durchläuft die Kontrolle bei jedem Login. Wer am Schalter steht, ist auf den Menschen hinter der Kasse angewiesen — und in fast der Hälfte der geprüften Fälle tat diese Kontrolle nicht, was sie sollte.

Wo der Spielende geregelt Unterstützung findet

Wer merkt, dass die Sache kippt, hat mehr als die Selbstsperre zur Verfügung. Bei Swisslos lassen sich Verlustlimiten jederzeit senken, sofort wirksam, und die Einzahlungslimite auf 30 Tage begrenzt den Nachschub des Spielguthabens. Die unbefristete Spielsperre im schweizweiten Register schliesst auch Casinos ein. In den Verkaufsstellen und online weisen die Veranstalter auf Beratungsstellen hin; eine Fachstelle ist in das Verfahren um die Aufhebung einer freiwilligen Sperre eingebunden.

Der Punkt, der in einer Anleitung wie dieser zu kurz kommt: Eine Trixie verdoppelt nicht die Chance auf einen Gewinn, sie vervielfacht nur den Einsatz. Wer merkt, dass er den Wettschein öfter nachlegt als geplant, sollte zuerst die Verlustlimite für 7 Tage senken. Sie greift sofort, und das ist die einzige Einstellung auf dem Spielerkonto, die ohne Wartezeit etwas ändert.

Grundlagen: warum die Trixie kein Ersatz für eine Meinung ist

Aufbau und Herkunft des Systems

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Ein Eishockeypuck und ein Schläger liegen auf einer glänzenden Eisfläche, im Hintergrund verschwimmen leere Banden.
Das Patent besteht ebenfalls aus drei Tipps, umfasst aber drei Zweier-Kombinationen, eine Dreier-Kombination und drei Einzelwetten, insgesamt also 7 Wetten.

Die Trixie gehört zur Familie der System- und Full-Cover-Wetten und ist das kleinste Mitglied davon. Die Definition ist formal: alle möglichen Mehrfachwetten über eine feste Zahl von Auswahlen, bei der Trixie über drei. Zwei Auswahlen ergeben eine Kombination, drei Auswahlen ergeben die Trixie, vier Auswahlen einen Yankee, fünf einen Canadian — die Logik wiederholt sich, die Zahl der Teilwetten wächst schneller als die Zahl der Tipps.

Wer eine Trixie aus drei Kreuzen zusammenstellt, sollte zwei Dinge wissen, die nichts mit Rechnen zu tun haben. Erstens: Die Teilwetten hängen voneinander ab, weil jeder Tipp in mehr als einer Kombination steckt. Ein Fehler trifft deshalb mehrere Teilwetten gleichzeitig, nicht nur eine. Zweitens: Bei Sporttip werden voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer eine Trixie aus zwei Märkten desselben Spiels baut — sagen wir Sieg und Über/Unter —, spielt mit dem Risiko, dass die Wette im Nachhinein als nicht zulässig eingeordnet wird.

Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Diese Regel ist wichtig für den Fall, dass ein Tipp aus einer eigenen Liga stammt und man dort selbst aktiv ist.

Wie sich der Einsatz bei fester Einsatzhöhe pro Teilwette rechnet

Die Rechnung, die einen Wettschein im Alltag am härtesten trifft, ist die Einsatzseite. Bei einer Trixie zahlt man vier Wetten, nicht drei. Wer CHF 1 pro Linie einträgt, hat einen Gesamteinsatz von CHF 4. Bei CHF 5 pro Linie sind es CHF 20. Bei CHF 25 pro Linie sind es CHF 100. Das ist die einzige Stelle in einer Systemwette, die vollständig vorhersehbar ist — und überraschend oft die Stelle, die übersehen wird.

Der Spieler hat im Sporttip-System übrigens nur begrenzt Einfluss darauf, in welcher Höhe die Teilwetten angesetzt werden. Wer den Einsatz für eine Systemwette auf CHF 10’000 setzt, nutzt die Obergrenze für Systemwetten, nicht die Obergrenze für Einzel- und Kombinationswetten von CHF 1’000. Die beiden Limiten schliessen einander nicht aus: Eine Systemwette ist keine Kombinationswette, und deshalb greift die höhere Zahl.

Ein Rechenbeispiel für den Alltag: Wer mit einem monatlichen Wettbudget von CHF 60 arbeitet und CHF 5 pro Linie setzt, hat nach drei Trixies sein Budget aufgebraucht — mit drei Wettscheinen und ohne eine einzige zusätzliche Einzelwette. Wer stattdessen je Woche eine Trixie mit CHF 1 pro Linie spielt, kommt mit demselben Betrag über einen Monat und deckt mehr Ereignisse ab. Der Einstiegspreis je Linie entscheidet, wie oft man überhaupt spielt, und das ist für das Verlustrisiko die wichtigere Zahl als jede Quote.

Der Blick auf die Anbieter: wer in der Schweiz eine Trixie anbietet

Swisslos Sporttip (Basel): der Veranstalter für die Deutschschweiz und das Tessin

Swisslos Sporttip ist einer der beiden Veranstalter, die das interkantonale Recht zulässt, und hält eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung für ein Grossspiel unter der Aufsicht der Gespa. Veranstalterin ist die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel. Das Konto steht Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Vertragsgebiet offen — das sind die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Für eine Trixie ist das Programm grosszügig ausgelegt. Der Höchsteinsatz für eine Systemwette liegt bei CHF 10’000, der Mindesteinsatz bei CHF 1 pro Einzel- oder Kombinationswette. Cash-Out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung; ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag liegt tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.

Zwei Extras sind an Bedingungen geknüpft, die man kennen sollte. Der Kombiboost gilt nur online — Prematch, Live und Systemwetten — und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen, wobei Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert sind. Eine Trixie mit drei Voraussagen erreicht diese Schwelle nicht. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Beim Geld gibt es klare Kanten. PostFinance Pay steht als Zahlungsart für das Aufladen des Spielkontos zur Verfügung, die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt. Spielguthaben wird innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto ausgezahlt; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Wer sein Guthaben häufig hin und her schiebt, zahlt ab der dritten Auszahlung im Jahr dafür.

Ein Detail, das für Systemwetten mehr Gewicht hat als für Einzelwetten: Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Bei einer Wette mit vier Linien und entsprechend grösserem Rückfluss ist ein halbes Jahr keine lange Frist.

Das Urteil zu diesem Programm fällt nach der Kontoseite aus: Wer im Vertragsgebiet wohnt und die vier Linien einer Trixie mit dem kleinsten Einstiegspreis des Landes spielen will, hat hier den günstigeren Startpunkt — CHF 1 pro Linie gegenüber CHF 2 bei der Konkurrenz. Wer aber eine kleine Voraussagenzahl mit einem Booster belohnen will, ist im falschen Programm: Die Boni starten bei vier Voraussagen, und eine Trixie hat drei. Die Stärke liegt im Einstieg und in der Breite des Programms, nicht in den Zusatzprämien.

Loterie Romande Jouez Sport (Lausanne): das Programm für die Westschweiz

Loterie Romande betreibt Jouez Sport, ebenfalls mit einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung für ein Grossspiel unter Gespa-Aufsicht. Veranstalterin ist die Loterie Romande, die Société de la Loterie de la Suisse Romande. Sie veranstaltet für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14 in Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.

Die Einsatzgrenzen sind eine andere Grössenordnung: Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2, Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Eine Trixie mit vier Linien stösst bei diesem Programm viel früher an die Decke als bei Sporttip — nicht weil CHF 500 niedrig wären, sondern weil die Grenze pro Wette gilt und eine Serie von Systemwetten aus mehreren Scheinen schnell in die Nähe der Gesamtgrenze von CHF 7’500 kommt.

Nach oben ist der Ertrag gedeckelt: Der Höchstgewinn beträgt CHF 300’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 1’000’000 für alle Gewinne eines Multiples zusammen. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, und die Gesamtquote muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Die untere Grenze von 1.10 ist in der Praxis bedeutungslos; die obere von 100’000 markiert die Grenze, ab der das Produkt nicht mehr weiterläuft.

Der Vergleich mit dem Nachbarprogramm fällt hier anders aus als beim Einsatz. Wer im Wallis oder in Genf wohnt, hat ohnehin keine Wahl — das Vertragsgebiet entscheidet. Wem der kleinere Einstiegspreis wichtig ist, wird bei Jouez Sport online CHF 2 pro Linie zahlen und nicht CHF 1. Wer dagegen Wert auf eine sehr hohe Einsatzgrenze pro Systemwette legt, findet bei Jouez Sport CHF 500 als Obergrenze für Einzel- und Kombiwetten und CHF 7’500 für einen Multiple-Schein, während Sporttip beim Wettschein generell höher liegt.

Das Urteil: Der Mindesteinsatz von CHF 2 pro Linie zieht eine Grenze, die für kleine Budgets spürbar ist — vier Linien kosten CHF 8, bevor irgendeine Quote ins Spiel kommt. Wer sein Wettbudget in kleinen Schritten einteilen will, merkt das jede Woche. Dafür ist die Obergrenze von CHF 300’000 pro Wette und CHF 1’000’000 über alle Gewinne eines Multiples eine klare Ansage, und wer in einem Multiple mit vielen Linien spielt, weiss vorher, wo der Deckel liegt. Die beiden Programme tun im Kern dasselbe und unterscheiden sich genau dort, wo der einzelne Spieler es merkt: beim Einstiegspreis und beim Deckel nach oben.

Cloudbet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

Cloudbet hat keine Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten, eine ausländische Lizenz hat hier keine Wirkung. Eine Lizenz nach Schweizer Recht ist für dieses Angebot nicht festgestellt. Damit fehlt der Anschluss an das Schweizer Sperrregister, und es gibt keinen Schweizer Rechtsweg. Die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und über DNS blockiert werden; blockierte Adressen werden erfahrungsgemäss innerhalb von Stunden ersetzt.

Was ein Spieler hier bekommt, ist ein Zugang ohne Wohnsitzprüfung — und ein Produkt, dessen Regeln nicht die des bewilligten Schweizer Grossspiels sind. Eine Trixie, die dort gespielt wird, unterliegt den Bedingungen des Anbieters und nicht den Schweizer Spielregeln. Wer die Schweizer Regeln als Massstab nimmt, hat hier keinen Massstab. Die Kontoeröffnung ist einfach, der Preis dafür ist der Verzicht auf jede Kontrolle, die in der Schweiz zugunsten des Spielenden eingebaut ist. Wer hier spielt, sollte das nicht als Nebensache behandeln.

Rollbit: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

Rollbit verfügt über keine Schweizer Bewilligung. Die Schweiz lässt nur zwei Veranstalter zu, und dieses Angebot gehört nicht dazu. Eine ausländische Lizenz bindet die Schweizer Behörden nicht, und eine Lizenz mit Wirkung in der Schweiz ist nicht festgestellt. Der Spieler ist nicht Adressat des Schweizer Schutzsystems: kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg.

Das Muster ist das der übrigen ausländischen Marken, und deshalb zählt hier weniger die Marke als der Mechanismus. Diese Anbieter nehmen Schweizer Spieler ohne kantonale Schranke auf, und ihre Domains können auf die Sperrliste gesetzt werden. Wer trotz einer Sperrung weiterspielt, wechselt die Adresse — der Aufwand trifft den Spieler, nicht den Anbieter. Für die Entscheidung heisst das: Der bequemere Zugang ist kein Vorteil, sondern eine Verschiebung des Risikos auf den Spielenden.

Sportaza: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

Sportaza hat keine Schweizer Bewilligung, und eine Lizenz mit Geltung in der Schweiz ist nicht festgestellt. Es gilt dasselbe wie für die anderen ausländischen Marken: kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, Sperrliste und DNS-Blockade als mögliche Folge. Wer sein Konto hier führt, sollte die Allgemeinen Bedingungen selbst darauf prüfen, was bei abgesagten Ereignissen, bei Cash-Out und bei der Auszahlung gilt — in der Schweiz sind diese Punkte durch die Spielregeln des Veranstalters und die Aufsicht abgedeckt, hier nicht.

Für die Frage dieser Seite ist das der Kern: Eine Trixie ist ein Produkt mit vier voneinander abhängigen Wetten. Je mehr Teilwetten, desto mehr Gelegenheiten für eine Sonderregel, die eine Linie auf Quote 1.00 setzt und die Rechnung verschiebt. Ob ein Anbieter solche Regeln hat und wie sie lauten, steht in seinen eigenen Bedingungen — und die durchzulesen ist bei einer Systemwette keine Pedanterie.

22Bet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

22Bet gehört zur Gruppe der ausländischen Marken ohne Schweizer Bewilligung. Die Veranstalterbewilligung, die in der Schweiz nötig wäre, fehlt; eine ausländische Lizenz hat nach Schweizer Auffassung keine Wirkung, und eine Lizenz mit Geltung in der Schweiz ist nicht festgestellt. Damit entfällt der Anschluss an das Sperrregister, und es gibt keinen Schweizer Beschwerdeweg gegen den Anbieter.

Was das praktisch bedeutet: Der Schweizer Rahmen mit seinen zwei bewilligten Veranstaltern, der geschlossenen Sportartenliste und der Gespa-Aufsicht ist hier nicht vorhanden. Wer aus dem Ausland spielt, spielt nach den Regeln des Auslands. Für eine Trixie — vier Wetten, die auf abgesagte Spiele, auf Live-Situationen und auf Quotenänderungen reagieren — ist ein klarer Regelrahmen mehr wert als ein paar Zehntel an Quote, und genau dieser Rahmen ist hier nicht geliefert.

HornetBet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

HornetBet verfügt über keine Schweizer Bewilligung; die beiden bewilligten Veranstalter sind Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport. Eine Lizenz mit Wirkung in der Schweiz ist nicht festgestellt, und der Spieler hat keinen Zugang zum schweizerischen Schutzsystem. Die Domain kann auf die Sperrliste kommen, blockierte Adressen tauchen unter neuen Namen wieder auf.

Der Punkt, der bei einer solchen Marke immer wieder durchrutscht: Es gibt in der Schweiz kein Werkzeug, das Zahlungen an unbewilligte Wettangebote blockiert. Wer mit Karte oder Überweisung einzahlt, muss selbst wissen, wohin das Geld geht. Das ist die praktische Konsequenz aus dem fehlenden Anschluss — und für eine Wette, bei der der Rückfluss vier Linien umfasst, keine Kleinigkeit.

BDMBet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

BDMBet hat keine Schweizer Bewilligung. Es gilt der Rahmen, den das Geldspielgesetz für ausländische Anbieter setzt: keine Wirkung einer ausländischen Lizenz in der Schweiz, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrliste und DNS-Blockade als mögliche Folge.

Für den Vergleich dieser Seite bleibt damit nur eine Feststellung, die man nicht umgehen kann: Was BDMBet an Systemwetten anbietet und zu welchen Einsatzgrenzen, steht in seinen eigenen Bedingungen und nicht in einem Schweizer Regelwerk. Wer die Trixie dort spielt, sollte den Aufbau und die Auszahlungslogik aus dieser Anleitung selbst auf die Bedingungen übertragen — eine Aufgabe, die in der Schweiz ein Veranstalter übernimmt.

20Bet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

20Bet gehört zu den ausländischen Marken ohne Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz, die in der Schweiz Geltung hätte, ist nicht festgestellt; damit fehlen der Anschluss an das Sperrregister, der Schweizer Rechtsschutz und die Fairplay-Kontrolle eines bewilligten Grossspiels. Die Domain kann auf die Gespa-Sperrliste gesetzt werden.

Der Unterschied zu den beiden bewilligten Veranstaltern lässt sich an einer Zahl festmachen, die nichts mit Quoten zu tun hat: In der Schweiz wird ein Gewinn nur auf ein Konto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt, und anonyme oder Krypto-Auszahlungen existieren im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht. Wer über den ausländischen Weg spielt, verliert genau diese Kontrolle über den Zahlungsfluss, und die Sorgfaltspflicht wandert zu ihm.

Betify: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

Betify verfügt über keine Schweizer Bewilligung. Die Schweiz kennt nur zwei Veranstalter für Sportwetten, und dieses Angebot ist keiner davon. Eine ausländische Lizenz hat hier keine Wirkung, eine Lizenz mit Schweizer Geltung ist nicht festgestellt, und der Spieler steht ohne Sperrregister, ohne Schweizer Rechtsweg und ohne die Aufsicht der Gespa da.

Die Bilanz dieser Gruppe ist kurz. Ausländische Marken lösen ein Problem, das der Schweizer Rahmen bewusst geschaffen hat — die Wohnsitzbindung an ein Vertragsgebiet — und sie lösen es, indem sie den Schutz mitnehmen. Wer die Wahl hat, wählt zwischen einem kleinen Programm mit engem Schutz und einem grossen Programm ohne. Beides ist eine Entscheidung; nur eine davon lässt sich nachträglich reparieren.

Steuern: was von einem Gewinn übrig bleibt

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zu einem Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und werden erst darüber besteuert. Der Bundesfreibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000; 2025 waren es CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag weicht davon ab — je nach Kanton kann der Betrag anders liegen. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung deklariert und zurückgeholt wird.

Für die allermeisten Spieler ist die ganze Frage akademisch: Ein typischer Wettgewinn liegt weit unter dem Freibetrag, es fällt keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer darauf an. Eine Trixie mit einem Gesamteinsatz von ein paar Franken und einem Rückfluss im zweistelligen Bereich bewegt sich in einer Grössenordnung, in der die Steuererklärung nichts davon sieht.

Zwei Punkte, die oft falsch weitergegeben werden. Erstens: Eine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht. Wer von einer «Sportwettensteuer» auf Einsätze liest, liest über ein anderes Land. Zweitens: Bei ausländischen Anbietern unterliegen Gewinne zwar nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis kann sie anders behandeln — für den Kanton Thurgau gilt, dass Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe vollständig als Einkommen steuerpflichtig sind. Der Unterschied zwischen dem Schweizer und dem ausländischen Weg reicht also bis in die Steuererklärung. Wer es genau wissen will, fragt einen Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung; diese Seite kann nur die Mechanik erklären, nicht den Einzelfall.

Was eine Trixie nicht ist

Sie ist kein System, das einen Fehler auffängt, und keine Strategie, die eine schwache Voraussage rettet. Die Dreier-Kombination fällt bei einem falschen Tipp, und von den drei Zweier-Kombinationen bleibt eine. Wer mit einem Gewinn rechnet, weil «ja immerhin drei Tipps drin sind», hat den Aufbau nicht verstanden.

Sie ist kein Rabatt auf den Einsatz. Vier Wetten heissen vier Einsätze. Der Verdreifachung der Voraussagen steht eine Vervierfachung des Einsatzes gegenüber, und wenn eine der Linien auf Quote 1.00 gesetzt wird, verkleinert sich der Rückfluss in jeder Kombination, in der sie steckt.

Sie ist keine Antwort auf die Frage, ob man in der Schweiz bei einem bewilligten Veranstalter spielt oder im Ausland. Diese Antwort heisst Wohnort, und danach heisst sie Vertragsgebiet. Der zweite Weg steht allen offen und kostet den Anschluss an das Sperrregister, den Schweizer Rechtsschutz und die Aufsicht der Gespa.

Häufige Fragen zur Trixie

Was ist eine Trixie-Wette, und aus welchen Teilwetten besteht sie?

Eine Trixie ist eine Systemwette aus drei Voraussagen. Gespielt werden alle drei möglichen Zweier-Kombinationen und zusätzlich die Dreier-Kombination aus allen drei Tipps — vier Wetten. Einzelwetten sind nicht enthalten. Fällt einer der drei Tipps, bleiben nur die Zweier-Kombination der beiden richtigen Tipps und kein weiterer Treffer.

Wie funktioniert eine Trixie, wenn nur zwei der drei Tipps eintreffen?

Dann zahlt genau eine der vier Teilwetten aus, nämlich die Zweier-Kombination aus den beiden richtigen Voraussagen. Die Dreier-Kombination ist verloren, und die beiden anderen Zweier-Kombinationen ebenfalls, weil in jeder von ihnen der falsche Tipp steckt. Zwei Richtige aus drei ergeben bei der Trixie also einen Treffer, nicht drei.

Worin unterscheidet sich die Trixie vom Patent mit seinen sieben Wetten?

Der Patent enthält dieselben drei Zweier-Kombinationen und dieselbe Dreier-Kombination, zusätzlich aber drei Einzelwetten — sieben Wetten insgesamt. Der Unterschied liegt allein in diesen drei Einzelwetten. Sie kosten mehr Einsatz und bringen im Fall von zwei richtigen Tipps mehr zurück, weil dann eine Einzelwette zusätzlich zahlt.

Wie berechnet sich der Gesamteinsatz einer Trixie bei einem festen Einsatz pro Teilwette?

Der Einsatz pro Teilwette wird mit vier multipliziert. Bei CHF 1 pro Linie sind das CHF 4, bei CHF 5 pro Linie CHF 20, bei CHF 25 pro Linie CHF 100. Die Zahl der Teilwetten ist fest, deshalb ist der Gesamteinsatz vollständig vorhersehbar — im Gegensatz zum Rückfluss, der von den Quoten abhängt.

Wird die Trixie bei Swisslos oder Loterie Romande angeboten, und wo ist das im Wettprogramm nachzulesen?

Ob ein Veranstalter Systemwetten führt, steht in seinem eigenen Wettprogramm und in seinen Spielregeln. Swisslos Sporttip regelt Systemwetten ausdrücklich, unter anderem mit einer eigenen Höchsteinsatzgrenze von CHF 10’000. Jouez Sport nennt Multiples in seinen Einsatzgrenzen. Ob eine konkrete Kombination spielbar ist, entscheidet das jeweilige Wettprogramm.

Wie lässt sich ein möglicher Gewinn aus den Quoten der drei Tipps rechnen, und welche Rolle spielt die Marge?

Die Gesamtquote einer Kombination ist das Produkt der Einzelquoten, der Rückfluss ist Einsatz mal Gesamtquote. Bei angenommenen Quoten von 1.50, 2.00 und 2.50 zahlt eine Trixie mit CHF 1 pro Linie bei drei Treffern zwischen CHF 14.25 und CHF 16.25 zurück, bei CHF 4 Einsatz. Die Marge des Veranstalters steckt bereits in jeder Einzelquote und vervielfacht sich mit.

Inhalt erstellt vom Team «erstligawetten.com»