Yankee-Wetten in der Schweiz 2026: zwei erlaubte Wege und ihre harten Grenzen

Updated Oktober 2026
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Stand: 29. Oktober 2026. Geprüft gegen die Bewilligungen der Interkantonalen Geldspielaufsicht Gespa und die veröffentlichten Spielregeln der beiden bewilligten Organisatoren.

Vier Holzwürfel stehen in einer Reihe auf einem Tisch, das Licht einer Lampe wirft vier Schatten auf die Platte.
Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Zwei Anbieter dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten. Nicht zwei von zehn, nicht zwei von fünfzig — zwei, festgelegt von den Kantonen, und wer in der Deutschschweiz wohnt, hat real die Wahl zwischen einem davon. Wer nach dem besten Yankee-Wettanbieter sucht, sucht also nicht nach dem grössten Feld. Er sucht nach der Grenze, die zu seinem Einsatz passt, und nach der Frage, ob er das Risiko eines Systems in einem bewilligten Rahmen überhaupt unterbringen kann.

Eine Yankee-Wette ist eine Systemwette: vier Voraussagen, daraus elf Wetten — sechs Kombinationen aus je zwei Tipps, vier aus je drei und eine aus allen vier. Wer alle vier richtig hat, gewinnt elf Mal. Wer nur zwei richtig hat, gewinnt eine der Zweierkombinationen und schaut dem Rest hinterher. Genau darum ist der Gesamteinsatz bei einer Yankee-Wette elfmal so hoch wie der Betrag, den man auf dem Wettschein einträgt.

Der Satz, den ein Werbebanner nie dazuschreibt: Diese elf Wetten werden nicht gratis gespielt. Sie werden aus Ihrer eigenen Tasche bezahlt, und jede einzelne trägt die Marge des Veranstalters.

Wer zum ersten Mal von einer Yankee-Wette hört, sollte deshalb nicht mit der Suche nach dem Anbieter beginnen, sondern mit der Frage, wie viel Geld er gleichzeitig binden will. Der Rest dieses Textes ordnet die beiden erlaubten Wege ein, zeigt, was ein System aus vier Tipps rechnen muss, und sagt für jedes der zehn im Markt sichtbaren Angebote, was davon in der Schweiz einen Bewilligungsrahmen hat und was nicht.

Die Rechtslage: zwei Bewilligungen und ein geschlossenes Wettangebot

Sportwetten laufen in der Schweiz als Grossspiel unter dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Zuständig ist die Gespa, die Interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern; die kantonale Geldspielkonkordanz gilt seit dem 1. Januar 2021. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ist hier nicht die Aufsicht — sie prüft Casinos, nicht Wetten. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern der Grund, weshalb sich auf einer Seite zur Spielbankenaufsicht nichts über Sportwetten findet.

Eine gusseiserne Strassenlaterne in einer ruhigen Altstadtgasse am Abend, das Kopfsteinpflaster glänzt feucht.
Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300'000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1'000'000.

Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung: was eine Bewilligung wirklich deckt

Erlaubt ist nicht «ein Buchmacher», sondern ein Verfahren. Wer Sportwetten veranstalten will, braucht eine Veranstalterbewilligung und dazu eine Bewilligung pro Spiel (Art. 21 bis 25 BGS). Eine solche Bewilligung gilt nur in der Schweiz, und nur für die Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, die auf der Liste der zugelassenen Angebote der Gespa stehen.

Die Kantone haben die Zahl der Organisatoren von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Swisslos mit Sitz in Basel veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019; das Sportwettprodukt heisst Sporttip. Die Loterie Romande veranstaltet für die sechs Westschweizer Kantone das Produkt Jouez Sport. Diese Zwei ist keine Marktbeobachtung und kein Ranking-Ergebnis. Es gibt keine weiteren, und die Gespa führt dazu auch keine Liste weiterer Bewilligungen — sie veröffentlicht allein die Sperrliste der gesperrten ausländischen Domains.

Ein Golfball liegt auf einem gepflegten Grün nahe am Loch, im goldenen Licht der Abendsonne.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Der Reinertrag geht an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen (Art. 125 BGS). Wer Sporttip oder Jouez Sport spielt, finanziert also am Ende öffentliche Aufgaben mit. Man kann das für ordnungspolitisch klug halten oder für eine elegante Art, dem Publikum eine Auswahl vorzuenthalten. Beides trifft zu.

Zwei Vertragsgebiete, und warum der Wohnort über den Zugang entscheidet

Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Jouez Sport deckt die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura ab. Die Loterie Romande nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne, zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende.

Für ein Online-Konto braucht es Wohnsitz in der Schweiz (Art. 47 Abs. 3 VGS), in der Praxis im Gebiet des jeweiligen Organisators. Wer in Zürich sitzt, kommt an Sporttip; wer in Lausanne sitzt, an Jouez Sport. Die Grenze verläuft nicht zwischen «gut» und «schlecht», sondern zwischen zwei Landesteilen, und sie richtet sich nach dem Wohnort, nicht nach dem Wettgeschick.

Wer im Ausland wohnt und trotzdem eine Schweizer Systemwette spielen will, hat kein Produkt, das zu ihm passt. Das ist die eine Stelle, an der die Wahl in der Schweiz tatsächlich aufhört.

Was überhaupt gewettet werden darf

Die zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten stehen auf einer Liste, die die Gespa führt und die in der Fassung vom 10.09.2026 gilt (Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Die Liste ist geschlossen: Qualifikationsrunden nur, wenn sie darauf steht, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie darauf steht, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet — und nie Wetten auf Trainingsläufe.

Was fehlt, sagt ebenso viel. Es gibt dort keine Eckball- und keine Kartenmärkte. Es gibt keine Esport-Sektion. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind ohnehin ausgeschlossen, weil nur Sportereignisse Gegenstand sein dürfen. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt (Art. 25 Abs. 2 BGS).

Livewetten sind erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, soweit der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat. Das BGS kennt keine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Wer in einem ausländischen Portal einen Live-Markt findet, den Sporttip nicht anbietet, findet dort also keinen gestohlenen Markt, sondern einen anderen Rahmen: Die Schweizer Liste ist eine Positivliste, das ausländische Programm folgt seinem eigenen Hausrecht.

Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer live nachsetzt, spielt gegen eine Uhr, die er nicht sieht.

Was der reguläre Spielzeitraum bedeutet, steht ebenfalls fest: Er umfasst die reguläre Spieldauer, im Fussball also 90 Minuten, plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Ein System auf ein Pokalspiel kann deshalb an einer Verlängerung vorbeilaufen, ohne dass etwas kaputtgeht.

Der bewilligte Weg und der ausländische: was jeder kostet

Ein ausländischer Anbieter hat keine Schweizer Bewilligung. Das ist keine Wertung, sondern eine Rechtsfolge: Eine Konzession aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS).

Wer bei einem solchen Anbieter spielt, verliert vier Dinge auf einmal. Er ist nicht an das schweizerische Sperrregister angeschlossen, das heisst, eine Spielsperre, die anderswo gilt — auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos und im Fürstentum Liechtenstein — wird dort nicht gezogen. Er hat keinen Schweizer Rechtsschutz und keine Fair-Play-Kontrolle. Er kann seine Einsätze und Gewinne in einem Verfahren gegen den Veranstalter verlieren. Und er kann auf der Sperrliste landen.

Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre (Art. 130 BGS). Der Spieler wird nach Auffassung des Bundesamts für Justiz nicht bestraft. Bestraft wird der Veranstalter — das Risiko des Spielers ist damit nicht null, es ist nur anders verteilt.

Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Geldspiel ist verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet (Art. 131 BGS). Deshalb ist dieser Abschnitt kein Aufruf, irgendwo zu spielen, sondern eine Einordnung: Die zehn Plattformen, im Abschnitt ‚Die Anbieter im Vergleich‘ sind zehn Plattformen, die ein Schweizer Publikum im Netz antrifft. Zwei davon haben eine Bewilligung. Acht haben keine.

Die Sperrliste und das Domain-Hopping

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS-Sperre blockieren (Art. 86 bis 93 BGS). Die erste Liste datiert vom 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 standen 671 Domains darauf. Gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt — die Gespa nennt dieses Domain-Hopping ausdrücklich und führt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele; auch bet365 steht auf der Liste.

Ein gesperrter Zugang ist deshalb keine Mauer. Er ist eine Verzögerung von wenigen Stunden, und er sagt vor allem eines über die Mechanik: Wer über eine Schweizer Verbindung auf eine solche Domain zugreift, bekommt keinen Inhalt zu sehen, und wer sie umgeht, spielt weiterhin ohne Schweizer Rechtsschutz. Die Sperre ist keine Sicherheit für den Spieler. Sie ist eine Hürde für die Domain.

Steuern auf Gewinne: wann überhaupt etwas abgeht

Gewinne aus einem in der Schweiz bewilligten Grossspiel sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und werden erst darüber besteuert. Der bundesrechtliche Freibetrag liegt ab dem 1.1.2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400; der kantonale Freibetrag weicht davon ab, also gilt je nach Kanton ein anderer Wert. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die man über die Steuererklärung zurückholt.

Für eine Yankee-Wette heisst das praktisch: Ein typischer Wettender gewinnt weit unter dieser Schwelle, zahlt also keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer auf dem Gewinn. Eine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht.

Bei ausländischen Anbietern sieht es anders aus. Deren Gewinne unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis etwa des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als voll steuerbares Einkommen. Wer dort spielt, kann eine Auszahlung also versteuern müssen, die bei einem bewilligten Anbieter steuerfrei geblieben wäre. Das ist eine allgemeine Information und keine Steuerberatung; für den eigenen Fall ist die Steuerberaterin oder die kantonale Steuerverwaltung die richtige Adresse.

Verantwortungsvolles Spielen: warum ein Yankee anders wiegt

Ein Yankee bindet elf Wetten gleichzeitig. Wer CHF 10 auf dem Wettschein einträgt, hat CHF 110 im Spiel, und dieser Betrag ist weg, sobald das System ausgezahlt ist — unabhängig davon, ob eine Teilwette gewinnt. Das ist keine moralische Warnung, sondern eine Eigenschaft des Konstrukts.

Der Gesamteinsatz wiegt also schwerer als der Betrag, den man auf dem Schein einträgt, und das Budget sollte an dieser Summe gemessen werden, nicht am Einzelposten.

Die Limiten setzt der Spielende, nicht der Staat

Eine feste gesetzliche Einzahlungsgrenze gibt es in der Schweiz nicht. Die Limiten setzt die spielende Person, und der Veranstalter muss sie verlangen. Nach der Verordnung zum Geldspielgesetz hat der Organisator einen oder mehrere Höchstwerte für Tages-, Wochen- oder Monatseinsätze oder -verluste zu verlangen (Art. 87 VGS).

Bei Swisslos sieht das konkret so aus: Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

72 Stunden Bedenkzeit für die eigene Grosszügigkeit — das ist die eigentliche Bremse im System. Das Gesetz verlangt für eine Erhöhung nur 24 Stunden; Swisslos und die Loterie Romande legen in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Für den Spielenden ist eine längere Frist an dieser Stelle kein Nachteil.

In einem Yankee sitzt die Limite an einer unangenehmen Stelle. Ein System mit CHF 10 pro Teilwette verbraucht CHF 110 eines Tageslimits, ein Super Yankee mit derselben Gewichtung CHF 260. Wer zwei oder drei Systeme auf einen Spieltag legt, liegt schnell an einer 1-Tages-Verlustlimite, ohne es bemerkt zu haben — nicht, weil er verloren hätte, sondern weil die Einsätze bereits gebunden sind.

Wer sein Konto auflädt, stösst auf eine zweite Grenze. Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet kann per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden, mit einem Mindestbetrag von CHF 20; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Bezahlt werden kann unter anderem mit PostFinance Pay, wobei die Transaktion direkt in der PostFinance App bestätigt wird.

Für ein Bankkonto heisst das: Es gibt keinen Weg, in einem Monat mehr als CHF 10’000 Spielguthaben zu kaufen, und wer einen Super Yankee mit CHF 500 pro Teilwette plant, braucht dafür schon einen erheblichen Teil dieses Rahmens. Wer sich den Rahmen mit Casino-Spielen teilt, sollte ihn sich einteilen.

Die Spielsperre und das Register

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein.

Aufgehoben wird eine freiwillige Sperre erst nach drei Monaten (Art. 84 VGS), und ein Fachgremium ist daran beteiligt (Art. 81 BGS). Ein selbst gewählter Unterbruch von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS). Ausgeschlossene und minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS).

Wer wissen will, wo es Hilfe gibt, fragt nicht bei seinem Wettanbieter, sondern bei einer Beratungsstelle. In der Schweiz gibt es dafür eine eigene, und der Weg dorthin ist kurz. Dieser Abschnitt ist keine Beratung — er hält fest, welche Werkzeuge die bewilligten Organisatoren führen müssen.

Wo die Kontrolle tatsächlich versagt

Die Gespa hat 2025 Testkäufe durchgeführt: An Verkaufsstellen wurde in 200 Fällen bei 47,5 % ein Sportwettangebot an eine minderjährige Person verkauft. Diese Zahl steht in keinem Werbeprospekt. Sie ist der ehrlichste Hinweis darauf, dass Kontrolle an Schaltern regelmässig durchrutscht — nicht, weil Regeln fehlen, sondern weil Menschen sie bedienen.

Online ist die Lage anders. Für die Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Das ist unbequem, und genau darum funktioniert es an dieser Stelle besser als die Theke.

Die Altersgrenze steht ohnehin fest: 18 Jahre, kein Zutritt für Minderjährige online (Art. 72 BGS), ein Konto pro Person mit verifizierter Identität (Art. 47 bis 52 VGS). Wer selbst als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten — eine Regel, die keinen Buchhalter braucht, um sie einzusehen.

Geld, Auszahlung und der Kontoname

Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen oder Auszahlungen in Kryptowährung gibt es im bewilligten Schweizer Sportwettangebot nicht, und Kredit an Spielende gibt es ebenso wenig (Art. 75 Abs. 1 BGS).

Das ist eine der stillen Trennlinien zur ausländischen Konkurrenz, und sie ist praktisch folgenreich: Die Anonymität, die dort als Vorteil verkauft wird, ist hier durch eine Identitätsprüfung ersetzt. Wer sich diese Prüfung ersparen will, zahlt dafür mit dem Verlust des Rechtsschutzes.

Bet types & odds: was vier Tipps untereinander aufbauen

Ein Yankee ist ein Bauplan, keine Wette. Vier Voraussagen ergeben elf Wetten: sechs Zweierkombinationen, vier Dreierkombinationen und eine Viererkombination. Keine Einzelwetten. Das ist der Unterschied zur Vierfachkombination, die eine einzige Wette aus vier Tipps ist und schon bei einem Fehler platzt.

Die Anzahl der richtigen Tipps entscheidet darüber, wie viel von den elf Teilwetten überhaupt lebt. Bei vier richtigen Tipps sind alle elf im Gewinn. Bei drei richtigen sind es vier: die Dreierkombination aus den drei Treffern plus die drei Zweierkombinationen, die man daraus bilden kann. Bei zwei richtigen bleibt eine einzige Zweierkombination übrig. Bei einem Treffer oder keinem gibt es nichts.

Was ein Super Yankee daraus macht

Ein Super Yankee ist die grössere Ausführung desselben Gedankens: fünf Voraussagen statt vier, 26 Teilwetten statt elf — zehn Zweier-, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombination. Der Aufbau bleibt identisch, nur der Radius wächst. Ein Heinz schiebt sechs Voraussagen zu 57 Teilwetten zusammen.

Der Name Heinz kommt, wie bei manchen Systemnamen, aus der Küchenabteilung. Wer auf 57 Teileinsätze schaut, versteht die Zahl wirklich erst, wenn der Wettschein gedruckt ist. Der Unterschied zwischen den drei Varianten ist kein Trick, sondern Multiplikation: mehr Voraussagen heissen mehr Kombinationen und damit mehr gleichzeitig gebundenes Geld.

Der Rechner, seine Grenzen und die Nebenwirkungen der richtigen Tipps

Ein Yankee-Rechner hilft, wenn man die flexible Aufteilung im Kopf nicht mehr hält. Er kennt aber nur das einprogrammierte Modell — die Zahlen im Ergebnis hängen davon ab, welche Quoten man eingibt. Erfunden werden sie nicht, aber gewählt: Wer eine Quote schönrechnet, bekommt ein schönes Ergebnis.

Ein Rechner kennt den Streichwert nicht. Wird ein Sporttip-Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn (oder im Rahmen eines Turniers) nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage die Quote 1.00. Diese stille Auffüllung verändert den Ertrag jedes Teilsystems, und kein Rechner fragt danach.

Zwei weitere Dinge lässt jeder Yankee-Wett-Rechner liegen. Die Marge steckt in jeder der elf Teilwetten. Und eine Quote, die sich ändert, weil eine Voraussage abgesagt wurde, taucht in der Antwort nicht auf.

Die Marge in einem Markt aus zwei Ausgängen

Die Auszahlungsquote eines Marktes ist der Anteil aller Einsätze, den dieser Markt zurückzahlt. Sie berechnet sich als 1 geteilt durch die Summe aller Kehrwerte der Quoten; die Marge ist 100 % minus dieser Quote.

Für einen zweigleisigen Markt mit der Quote 1.90 auf beiden Seiten — ein Rechenbeispiel, kein quotierter Preis — ergibt das: 1 durch 1.90 ist rund 0.5263, zweimal genommen rund 1.0526, also eine Auszahlungsquote von rund 94,99 % und eine Marge von rund 5,01 %. Bei Quoten von 2.00 auf beiden Seiten wären es glatt 100 % und null Marge. In der Praxis liegt der Puffer bei den zwei bewilligten Schweizer Organisatoren je nach Sportart und Wettbewerb eher zwischen zwei und fünf Prozent, und in Märkten mit weniger Umsatz noch darüber; je tiefer der Umsatz eines Marktes, desto grösser der Puffer.

Der Punkt hinter dieser Zahl wird an einem System erst richtig sichtbar. Die Marge steckt nicht in einer Wette, sondern in jeder der elf Teilwetten des Yankees. Ein System aus vier Voraussagen ist damit kein Produkt mit einem Preisschild — es ist elf Mal eine Marge, und bei einem Super Yankee 26 Mal.

Kombiboost, Quotenboost und die Bedingungen dahinter

Bei Sporttip gibt es einen Kombiboost. Er gilt nur online, für Prematch-, Live- und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert.

Quotenboosts gelten nur online und nur für Prematch-Einzelwetten auf eine einzige Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung begrenzt, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Liest man die Bedingungen genau, fällt etwas auf: Der Kombiboost zielt mit seinen vier Voraussagen genau auf die Grösse, die eine Yankee mitbringt. Nur ist ein Yankee keine Kombiwette, sondern ein System aus mehreren Kombinationen, und der Boost verlangt ausdrücklich mindestens vier Voraussagen mit Quote ab 1.50. Wer ein System mit vier Tipps unter 1.50 baut, steht am Ende mit dem Kombinationsprodukt und ohne die Erhöhung da. Die Bedingung entscheidet also, ob der Zusatz überhaupt greift, und sie steht in den Bedingungen, nicht in der Anzeige.

Warum vier Tipps nicht viermal eine Wette sind

Ein Yankee fühlt sich an wie ein Angebot, das Risiko zu verteilen. Die Verteilung ist real, aber sie ist nicht gratis: Die Viererkombination trägt die höchste Quote und die geringste Wahrscheinlichkeit, die Zweierkombinationen tragen die geringsten Quoten bei der höchsten Wahrscheinlichkeit.

Wer vier Voraussagen mit je einer Quote von 1.80 einträgt, bekommt für die Viererkombination eine Gesamtquote von 10.4976 — das Produkt der vier Einzelquoten — und für die niedrigste Zweierkombination eine Gesamtquote von 3.24. Das sind die zwei Enden des Spektrums, und kein Teil dazwischen verändert die Gesamtzahl der Wetten oder den Gesamteinsatz. Ein System ist kein Rabatt auf die Marge. Es ist die Marge, elfmal angewandt.

Wie ein Yankee dagegen gerechnet wird: ein Beispiel mit vier Einsätzen

Was ein Yankee am Ende zurückzahlt, lässt sich an einer durchgerechneten Konstellation zeigen, nicht an einem Gefühl.

Angenommen, vier Voraussagen mit je einer Quote von 1.90, und der Einsatz pro Teilwette beträgt CHF 1. Der Wettschein kostet dann 11 × CHF 1, also CHF 11. Die Zweierkombinationen tragen eine Gesamtquote von 1.90 × 1.90 = 3.61, die Dreierkombinationen 6’859, die Viererkombination 13.0321.

Treffen alle vier Tipps, gewinnt jede der elf Teilwetten: sechs Mal 3.61 macht 21.66, vier Mal 6’859 macht 27’436, und einmal 13.0321 — zusammen 62.1281, also rund CHF 62.13 aus einem Einsatz von CHF 11. Treffen drei Tipps, zahlen vier Teilwetten: dreimal 3.61 und einmal 6’859, zusammen 17’689, also rund CHF 17.69. Treffen zwei Tipps, zahlt genau eine Zweierkombination 3.61, also rund CHF 3.61 — aus CHF 11 Einsatz. Trefferquote und Auszahlung hängen allein an der Zahl der richtigen Tipps, nicht an der Reihenfolge.

Der Unterschied zwischen dem obersten und dem untersten dieser Ergebnisse ist der ganze Charakter dieser Wettart. Das ist keine Verteilung des Risikos über vier Wetten. Es ist eine Wette auf alle vier gleichzeitig, mit einem Trostpreis für zwei.

Auswahlkriterien für das System: was die Spreu vom Weizen trennt

Bei Systemwetten vergleicht man nicht, wer am lautesten wirbt. Man vergleicht vier Dinge: ob eine Plattform Systemwetten überhaupt anbietet, wie hoch ihre Einsatzgrenze liegt, wie ihr Quotenniveau aussieht und wie die Auszahlung abläuft. Der Rest ist Dekoration.

Die vier Kriterien, die bei dieser Wette zählen

Der erste Punkt entscheidet alles andere. Wer keine Systemwetten anbietet, bei dem ist die Yankee-Wette kein Thema, egal wie attraktiv das Live-Programm ist. Der zweite Punkt begrenzt den Einsatz: Eine Systemwette kann mit höheren Beträgen gespielt werden als eine Einzelwette, aber die Grenze ist nicht unendlich.

Der dritte Punkt ist keine Frage von «hohen Quoten» im Werbesinn, sondern der Frage, wie viel der Anbieter in jedem Markt behält. Der vierte Punkt, die Auszahlung, entscheidet, wann Geld ankommt und was eine Auszahlung kostet — bei einem System, das über mehrere Tage und mehrere Sportereignisse läuft, ist die Geschwindigkeit der Auszahlung keine Kleinigkeit.

Zehn Plattformen, zwei Bewilligungen: die Übersicht

Anbieter Bewilligungsstatus in der Schweiz Veranstalter oder gemeldete Konzession
Swisslos Sporttip Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel Société de la Loterie de la Suisse Romande
1Bet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
Wettigo ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
PowBet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
Cloudbet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
Bahigo ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
BDMBet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
FortuneJack ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich
GG.BET ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Konzession; eine ausländische Konzession mit Wirkung in der Schweiz ist nicht ersichtlich

Die zwei Zeilen oben sind der ganze bewilligte Markt. Die acht Zeilen darunter sind keine Alternativen im Rechtssinn, sondern Angebote ohne Schweizer Bewilligung: kein Anschluss an das hiesige Sperrregister, kein hiesiger Rechtsschutz, und die Domains können jederzeit auf die Sperrliste der Gespa wandern.

Für die acht ausländischen Plattformen lässt sich nur eines festhalten, und es ist das Wichtigste: Eine Konzession aus einem anderen Land entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS), unabhängig davon, welches Land sie ausgestellt hat.

Wer Wert auf Fair-Play-Kontrolle legt, für den ist die Auswahl damit auf ein Produkt reduziert. Das ist unbefriedigend, und es wäre falsch, so zu tun, als gäbe es hier einen versteckten dritten Weg.

Was bei einem Yankee konkret über die Grenze läuft

Nehmen wir den realistischen Fall: ein System aus vier Voraussagen mit CHF 10 pro Teilwette. Auf dem Wettschein steht CHF 110. Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000 — dieses System passt weit hinein, und auch ein Super Yankee mit CHF 10 pro Wette bliebe mit CHF 260 im Rahmen. Bei Jouez Sport gilt für Einzel- und Kombiwetten ein Höchsteinsatz von CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.

Die Grenze bei Jouez Sport bindet nicht dort, wo man sie erwartet. Der Höchsteinsatz von CHF 500 gilt pro Wette, nicht pro Wettschein; bei einem System entscheidet die Gesamtsumme des Scheins über den Rahmen. Wer einen Super Yankee mit mehreren multiplen Blöcken auf einen Schein legt, kann deshalb an die CHF 7’500 stossen, obwohl auf keinem einzelnen Feld mehr als CHF 500 steht.

Der Mindesteinsatz ist die andere Seite derselben Frage. Bei Jouez Sport beträgt er online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3 und für Multiples CHF 2. Bei Sporttip liegt er für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1. Für ein System mit elf Teilwetten heisst das: Wer bei Jouez Sport pro Teilwette nur den Mindestbetrag setzt, liegt bei CHF 22 für den ganzen Wettschein — bei Sporttip bei CHF 11. Der Mindesteinsatz ist kein Detail, sondern der Preis des kleinsten Yankees, den ein Anbieter überhaupt zulässt.

Wann ein Yankee die falsche Bauform ist

Die Systemwette ist eine Antwort auf eine bestimmte Frage: Was passiert, wenn eine meiner Voraussagen kippt? Sie ist keine Antwort auf die Frage, wie man mit kleinen Einsätzen viel Umsatz macht, und sie ist keine Antwort für jemanden, der zwei Voraussagen wirklich stark findet und zwei nur aus Gewohnheit mitnimmt.

Wer zwei klare Favoriten hat, fährt mit einer Zweierkombination besser. Wer vier Voraussagen für gleich stark hält, für den ist ein Yankee der passende Bauplan — mit dem Wissen, dass zwei Fehler ihn auf eine einzige Zweierkombination zurückwerfen. Wer das nicht aushält, sollte die Viererkombination spielen: gleiche Voraussagen, weniger Wetten, mehr Spannung pro Franken. Ob das besser ist, entscheidet die eigene Nervenstärke, nicht die Quote.

Overview / core: worum es bei einer Yankee-Wette geht

Der Aufbau ist aus Grossbritannien importiert, und mit ihm die Namen. Yankee, Super Yankee und Heinz sind Wetten, die ein ganzes Bündel von Kombinationen aus einer festen Zahl von Voraussagen bauen. Ein Yankee bündelt vier Tipps zu mehreren Einzel- und Kombinationswetten, und der Aufbau entscheidet darüber, wie oft Teilgewinne anfallen. Ein Super Yankee macht dasselbe mit fünf Tipps, ein Heinz mit sechs.

Eine feste Zahl von Wetten bei einer festen Zahl von Tipps

Das Muster ist immer dasselbe: Bei einer Yankee-Wette ist es eine Vierergruppe mit elf Wetten, bei einem Super Yankee eine Fünfergruppe mit 26 Wetten, bei einem Heinz eine Sechsergruppe mit 57 Wetten. Keine Variante enthält Einzelwetten. Alle drei bestehen ausschliesslich aus Kombinationen, und das ist die wichtigste Eigenschaft: Es gibt keinen Teil des Systems, der bereits gewinnt, wenn nur ein Tipp sitzt.

Deshalb gehört zur Yankee-Wette immer die Frage, wie viele Voraussagen richtig sein müssen, damit überhaupt etwas ausgezahlt wird. Die Antwort ist zwei. Gewinne entstehen ab zwei richtigen Tipps, und wie viele Teilwetten dann gewinnen, wächst mit jedem weiteren Treffer.

Was ein System von einer Kombiwette unterscheidet

Eine Kombiwette ist eine einzige Wette aus mehreren Voraussagen. Ein Fehler, und die Wette ist weg. Ein System zerlegt dieselben Voraussagen in mehrere Kombinationen, und daraus folgt der ganze Rest: mehr Einsätze, mehr Auszahlungswege, mehr Marge.

Genau diese Zerlegung ist der Grund, weshalb die Anbieterwahl bei dieser Wettart enger wird. Nicht jeder wettet Systeme, und wo Systeme möglich sind, gelten oft eigene Einsatz- und Auszahlungsgrenzen. Die Bewilligungsfrage kommt oben drauf.

Wo Systemwetten in der Schweiz zu haben sind

In der Schweiz bieten Systemwetten nur die zwei bewilligten Organisatoren an: Swisslos mit Sporttip für das deutschsprachige Gebiet inklusive Tessin und Liechtenstein, und die Loterie Romande mit Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Bei Seiten im Ausland hingegen fehlt jeder Schweizer Rechtsschutz.

Das ist die eigentliche Einordnung dieser Wettart im hiesigen Markt. Es gibt nicht zehn Yankee-Angebote und zwei gute. Es gibt zwei — und die beiden bedienen unterschiedliche Landesteile.

Die Rechnung am Ende: Einsatz mal Quote

Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote — bei Kombinationen aus dem Produkt der Einzelquoten und damit aus der Gesamtquote — und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Diese Rundung ist keine Fussnote. Bei einem System mit elf Teilwetten wird jeder Teilbetrag dieser Schleife unterzogen, und in Summe kann die Abrundung auf 5 Rappen genau ein paar Rappen pro System kosten. Wer das für akademisch hält, hat noch keinen Wettschein mit einer Quote von 1’333 kontrolliert.

Die Auszahlungsseite bei Jouez Sport

Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst dort 2 bis 10 Voraussagen; die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Zwei Obergrenzen, die unterschiedlich wirken, und eine Regel, die man erst beim Wettschein sieht: Die Gesamtquote eines Multiples kann an der 100’000-Grenze hängen, lange bevor das System an den Höchsteinsatz stösst. Wer einen Super Yankee aus fünf Aussenseitern baut, merkt das nicht über den Einsatz, sondern über die Quote.

Wann ein Wettschein verfällt

Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.

Ein Yankee kann also durchaus gewinnen und trotzdem nichts davon sehen — nicht wegen einer Regel im System, sondern weil die Frist für die Geltendmachung abgelaufen ist. Wer ein Konto führt und den Saldo im Blick behält, wird das kaum erleben. Wer mehrere Wettscheine ansammelt, ohne sie zu prüfen, kann es erleben.

Die Anbieter im Vergleich

Swisslos Sporttip: das System mit der grosszügigsten Obergrenze

Sporttip ist das Produkt von Swisslos, einer Genossenschaft mit Sitz in Basel, die Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 veranstaltet. Die Aufsicht liegt bei der Gespa, und die Bewilligung ist eine für den Veranstalter und eine pro Spiel unter dem BGS.

Der Rahmen für Systemwetten ist grosszügig: Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Diese Obergrenze ist der Grund, weshalb ein Yankee hier überhaupt in nennenswerter Höhe spielbar ist. Wer vier Voraussagen mit je CHF 100 gewichten will, hat CHF 1’100 im Spiel und bleibt deutlich unter der Grenze; bei einem Einzelwettlimit von CHF 1’000 wäre dieselbe Summe nicht unterzubringen. Für jeden, der ein System mit grösseren Beträgen pro Teilwette aufsetzt, ist die Systemgrenze der eigentliche Vorteil dieses Produkts.

Ein Detail der Mechanik: Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung kombiniert Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer innerhalb eines Spiels mehrere Märkte zu einem System verbindet, sollte bewusst durch die dafür vorgesehene Tür gehen.

Beim Cash-Out ist der Schweizer Rahmen nüchtern. Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.

Wer bei einem laufenden Super Yankee einen Teil der Position glattstellen will, sollte wissen, dass Teile nicht verkäuflich sind. Die ganze Wette oder nichts — und dafür weniger, als der volle Gewinn hergeben würde.

Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Die Auszahlung: Spielguthaben kann innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto ausgezahlt werden. Ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen überwiesen.

Die dritte Auszahlung im Jahr ist also die teure, und 3 % sind bei einem System mit vierstelligen Gewinnen ein spürbarer Posten. Wer einmal im Jahr alles liegen lässt und dann abbucht, zahlt nichts. Wer nach jedem gewonnenen System ein paar Hundert Franken abzieht, zahlt ab der dritten Buchung mit — und Gratisspielguthaben bleibt ohnehin im System.

Unterm Strich: Sporttip ist die einzige der zehn Plattformen, bei der ein Yankee mit vierstelligen Einsätzen sauber unterzubringen ist, und die Systemgrenze von CHF 10’000 ist der Grund dafür.

Loterie Romande Jouez Sport: die Westschweizer Variante mit tieferen Einsatzgrenzen

Jouez Sport ist das Sportwettprodukt der Loterie Romande. Sie veranstaltet es für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Die Bewilligungsgrundlage ist dieselbe wie bei Sporttip: Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel unter dem BGS, Aufsicht durch die Gespa.

Die Einsatzseite ist deutlich enger geregelt. Der Mindesteinsatz online beträgt CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3 und für Multiples CHF 2; der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.

Wer den Yankee hier aufsetzt, merkt die Grenze am Schein, nicht am Produkt. Ein System aus vier Voraussagen mit CHF 500 pro Teilwette liegt bei CHF 5’500 und damit innerhalb des Rahmens für multiple Scheine; ein Super Yankee mit derselben Gewichtung käme auf CHF 13’000 und würde die Grenze von CHF 7’500 reissen. Bei Sporttip wäre derselbe Super Yankee mit CHF 13’000 noch unterhalb der Systemgrenze. Das ist der praktische Unterschied zwischen den beiden Produkten, und er hat nichts mit der Quote zu tun.

Auf der Gewinnseite ist Jouez Sport dagegen klar geregelt: Der Höchstgewinn beträgt CHF 300’000 pro Einzel- oder Kombiwette und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, und die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Die Untergrenze von 1.10 ist bei einem Yankee selten ein Problem — eine Zweierkombination aus zwei Favoriten mit je 1.05 trifft sie allerdings bereits nicht mehr, und damit fällt eine Teilwette aus dem Rahmen, obwohl die vier Voraussagen insgesamt plausibel aussehen. Die Obergrenze von 100’000 wirkt dagegen erst bei sehr langen oder sehr aussenseiterlastigen Kombinationen.

Der Massstab, an dem sich Jouez Sport messen lassen muss, ist deshalb nicht die Anzahl der angebotenen Sportarten, sondern die Frage, wie gross ein System hier werden darf. Für einen Yankee mit vier Tipps und Einsätzen im mittleren Bereich reicht der Rahmen. Für ein System, das einen Gewinn von mehreren hunderttausend Franken anvisiert, ist er der bestimmende Faktor — nicht die Quote, sondern die Obergrenze.

1Bet: ohne Schweizer Bewilligung

1Bet ist eine der acht Plattformen in dieser Übersicht, die keine Schweizer Bewilligung besitzen. Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten; eine Konzession aus einem anderen Land entfaltet hier keine Wirkung (Art. 4 BGS). Eine Schweizer Konzession mit Geltung für den hiesigen Markt ist nicht ersichtlich.

Daraus folgt der ganze Rest, und er ist kein Kleingedrucktes. Das Angebot ist nicht an das schweizerische Sperrregister angeschlossen; eine Spielsperre, die hier und bei Schweizer Casinos gilt, wird dort nicht gezogen. Es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz und keine Fair-Play-Kontrolle. Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Veranstalter verloren gehen. Und die Domain kann über die Sperrliste der Gespa per DNS-Sperre blockiert werden, wobei gesperrte Domains innerhalb von Stunden ersetzt werden.

Wer hier ein System spielt, spielt also nicht einfach mit einer anderen Firma. Er spielt ohne den Rahmen, den das Schweizer Recht für den Konfliktfall bereitstellt — und der Konfliktfall ist genau der, in dem ein Wettender jemanden braucht, der auf seiner Seite steht.

Der nüchterne Massstab für dieses Angebot ist der Umstand, dass ein Streit über eine Systemwette hier vor keiner Schweizer Instanz landet. Ein Yankee mit elf Teilwetten ist ohnehin unübersichtlich; bei einem Anbieter ohne hiesige Aufsicht wird er es im Streitfall noch mehr.

Wettigo: ohne Schweizer Bewilligung

Wettigo gehört zur Gruppe der acht Plattformen ohne Schweizer Bewilligung. Eine Konzession aus einem anderen Land hat in der Schweiz keine Geltung (Art. 4 BGS), und eine hiesige Bewilligung ist nicht ersichtlich.

Die Konsequenzen sind für alle acht dieselben: kein Anschluss an das Sperrregister, keine Fair-Play-Kontrolle durch die Gespa, kein Schweizer Rechtsweg, und die Möglichkeit, dass die Domain auf die Sperrliste kommt und per DNS blockiert wird. Das ist keine Warnung vor einer Firma, sondern die Beschreibung dessen, was fehlt, wenn die Bewilligung fehlt.

Wer auf einer solchen Plattform ein System spielt, sollte sich bewusst sein, dass er den Preis, den ein bewilligter Anbieter in Form einer engeren Produktpalette und strengerer Limiten verlangt, gegen den Verzicht auf Schutz tauscht.

Die Entscheidung, die hier ansteht, ist damit eine über die Konfliktpartei im Streitfall. Wer sie ohne Schweizer Aufsicht treffen will, trifft sie bewusst.

PowBet: ohne Schweizer Bewilligung

PowBet hat keine Schweizer Bewilligung; eine ausländische Konzession wirkt in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS). Es ist damit eine von acht Plattformen, die nach Schweizer Recht nicht veranstalten dürfen.

Was hier gilt, gilt für die ganze Gruppe: kein Sperrregister, kein hiesiger Rechtsweg, keine Fair-Play-Kontrolle, und eine Domain, die auf die Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden kann. Ein Spielender, der dort gewinnt, hat niemanden in der Schweiz, an den er sich halten kann.

Für ein System aus elf Teilwetten ist das besonders relevant. Bei keinem anderen Wettprodukt ist die Liste der möglichen Streitpunkte so lang: eine Teilwette, die nicht gewertet wurde, ein Teilsystem, das nach einem abgesagten Spiel anders gerechnet wurde, ein Cash-Out, der nicht ankommt.

Wer ein Yankee spielen will, sollte sich an ein Produkt halten, bei dem der Veranstalter einer Schweizer Aufsicht unterliegt, weil genau dort die Streitpunkte entschieden werden.

Cloudbet: ohne Schweizer Bewilligung

Cloudbet gehört zu den Plattformen ohne Schweizer Bewilligung. Eine Konzession aus einem anderen Land entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS).

Die Folgen sind dieselben wie bei jeder anderen Plattform dieser Gruppe: Der Zugang ist nicht an das hiesige Sperrregister angeschlossen, es besteht kein Schweizer Rechtsschutz, und die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa wandern und per DNS-Sperre blockiert werden.

Ein Punkt wiegt bei einem System schwerer als bei einer Einzelwette: Ein Yankee lebt davon, dass Teilwetten korrekt gewertet und korrekt verrechnet werden. Wer sich über eine Teilwertung beschweren will, braucht eine Stelle, bei der die Beschwerde etwas bewirkt.

Diese Stelle existiert hier nicht.

Bahigo: ohne Schweizer Bewilligung

Bahigo zählt zur Gruppe der acht Angebote ohne Schweizer Bewilligung. Eine ausländische Konzession wirkt in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS).

Es bleibt bei der Aufzählung der Dinge, die abwesend sind: keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, keine Fair-Play-Kontrolle durch die Gespa und die jederzeitige Möglichkeit einer DNS-Sperre über die Sperrliste.

Ein Yankee mit elf Teilwetten ist ein Produkt mit vielen Berührungspunkten zwischen Spielendem und Veranstalter. Wer diese Berührungspunkte ohne Aufsicht eingehen will, sollte wenigstens wissen, dass er es tut.

BDMBet: ohne Schweizer Bewilligung

BDMBet gehört ebenfalls zur Gruppe ohne Schweizer Bewilligung; eine Konzession aus einem anderen Land hat hier keine Geltung (Art. 4 BGS).

Daraus folgt, was für die ganze Gruppe folgt: kein Anschluss an das Sperrregister, kein hiesiger Rechtsweg, keine Fair-Play-Kontrolle, und die Domain kann per DNS-Sperre blockiert werden.

Für ein System mit vier Voraussagen ist die entscheidende Frage, was passt, wenn eine Teilwette strittig wird. Bei einem bewilligten Anbieter führt dieser Weg zu einer Schweizer Stelle. Hier führt er ins Leere.

FortuneJack: ohne Schweizer Bewilligung

FortuneJack ist eine von acht Plattformen in dieser Übersicht ohne Schweizer Bewilligung — kein Anschluss an das Sperrregister und kein Schweizer Rechtsschutz.

Die Liste dessen, was fehlt, ist bei jeder dieser Plattformen identisch: Sperrregister, Schweizer Rechtsschutz, Fair-Play-Kontrolle und ein stabiler Zugang, weil die Domain auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden kann.

Wer Wert auf die Überprüfbarkeit der eigenen Wetten legt, hat hier nur die Rechnung des Veranstalters.

GG.BET: ohne Schweizer Bewilligung

GG.BET hat keine Schweizer Bewilligung; eine Konzession aus einem anderen Land wirkt in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS). Damit ist auch diese Plattform eine von acht, die den hiesigen Markt ohne Bewilligung bedienen.

Es bleibt bei derselben Bilanz: kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, keine Fair-Play-Kontrolle, und eine Domain, die über die Sperrliste blockiert werden kann.

Ein Yankee lebt von der korrekten Wertung jeder einzelnen Teilwette. Wer wissen will, wer im Zweifel auf seiner Seite steht, hat hier die Antwort schon.

Was ein Yankee in der Schweiz am Ende kostet

Die Zahlen dieser Seite ergeben zusammen eine nüchterne Bilanz, und sie lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ein Yankee ist keine Wette, sondern elf.

Es gibt keinen Schweizer Anbieter, der ein System aus vier Voraussagen mit einem Zusatzrabatt versieht. Der Kombiboost von Sporttip verlangt vier Voraussagen mit mindestens 1.50 — eine Hürde, keine Vergünstigung für jede Yankee-Konstellation. Wer ein System mit vier Tipps unter dieser Quote baut, zahlt den vollen Preis.

Wer diese Wettart spielt, sollte zwei Limits vorher kennen: den Höchsteinsatz für eine Systemwette, und den Höchsteinsatz für einen multiplen Wettschein.

Wer den Kombiboost mitnehmen will, sollte seine Bedingungen lesen statt seine Anzeige. Die Regel, die bei einer Yankee-Wette am häufigsten übersehen wird, ist die Mindestquote von 1.50 pro Voraussage — und sie steht in den Teilnahmebedingungen, nicht im Werbebild.

Und wer nach dem lautesten Anbieter sucht, sollte sich klar machen, dass er zwischen zwei Organisatoren wählen darf. Nicht weil der Markt klein ist, sondern weil er geschlossen ist.

Häufige Fragen zur Yankee-Wette in der Schweiz

Was ist eine Yankee-Wette, und aus welchen Teilwetten besteht sie?

Eine Yankee-Wette bündelt vier Voraussagen zu elf Wetten: sechs Zweierkombinationen, vier Dreierkombinationen und eine Viererkombination. Einzelwetten enthält sie keine. Der Einsatz auf dem Wettschein ist die Summe aller elf Teilwetten, nicht der Betrag eines einzelnen Feldes.

Wie viele Voraussagen müssen richtig sein, damit bei einer Yankee-Wette ein Gewinn entsteht?

Ab zwei richtigen Tipps zahlt mindestens eine Zweierkombination. Bei drei Treffern gewinnen vier Teilwetten, bei vier Treffern alle elf. Ein einziger richtiger Tipp bringt nichts, weil in keiner Teilwette zwei Treffer zusammenkommen.

Welcher Höchsteinsatz gilt bei Sporttip für eine Systemwette?

Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000 und für eine Systemwette bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Worin unterscheiden sich Yankee, Super Yankee und Heinz?

Der Yankee umfasst vier Voraussagen und elf Wetten, der Super Yankee fünf Voraussagen und 26 Wetten, der Heinz sechs Voraussagen und 57 Wetten. Alle drei bestehen ausschliesslich aus Kombinationen; mit jeder zusätzlichen Voraussage wächst der Gesamteinsatz entsprechend der Zahl der Teilwetten.

Wie genau sind Yankee-Rechner, und was berücksichtigen sie nicht?

Sie rechnen korrekt, wenn man korrekte Quoten eingibt, und sie kennen weder den Streichwert noch die Marge. Wird ein Ereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt, erhält die Voraussage in Kombinationswetten die Quote 1.00 — was kein Rechner abfragt.

Welche Organisatoren bieten in der Schweiz Systemwetten an, und was gilt bei ausländischen Seiten?

Systemwetten bieten nur Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport an; jedes Produkt ist auf sein eigenes Vertragsgebiet beschränkt. Bei ausländischen Seiten fehlt der Schweizer Rechtsschutz, ein Anschluss an das Sperrregister besteht nicht, und eine dortige Konzession hat hier keine Wirkung (Art. 4 BGS).

Inhalt erstellt vom Team «erstligawetten.com»